REINSCHNUPPERN
Zwei Samstagvormittage, im Detail erklärt
Kein Kleingedrucktes, keine Überraschungen. So läuft der Workshop von der Begrüßung bis zur Entscheidung am Ende ab.
/ RAHMEN
Kleine Gruppe, feste Struktur, eine Woche Zwischenraum
Der Workshop findet in kleinen Gruppen statt, damit jede Idee tatsächlich Raum für Fragen und Feedback bekommt. Zwischen dem ersten und zweiten Samstag liegt bewusst eine Woche: Zeit genug, um mindestens fünf bis acht Kundengespräche zu führen und eine einfache Wartelisten-Seite aufzusetzen.
Am zweiten Samstag bringt jede Person ihre Ergebnisse mit. Es wird nicht präsentiert wie bei einem Pitch, sondern gemeinsam ausgewertet wie in einer Redaktionskonferenz.
/ AM ERSTEN SAMSTAG
Vormittag eins: Annahmen sichtbar machen
Ankommen und Einordnung
Kurze Vorstellungsrunde, jede Person beschreibt in zwei Sätzen die eigene Idee und die größte offene Frage dazu.
Businessplan-Theorie vs. Lean-Validation
Einordnung, warum Kundengespräche an dieser Stelle im Prozess mehr Aufschluss geben als weitere Tabellenkalkulation.
Interview-Leitfaden entwickeln
In Kleingruppen entstehen Fragensets, die auf Verhalten statt auf Meinung abzielen. Direktes Feedback aus der Gruppe.
Warteliste aufsetzen
Aufbau einer einfachen Anmeldeseite ohne Produkt: Versprechen formulieren, Anmeldefeld einbauen, ersten Verteilerkreis festlegen.
Aufgaben für die Woche
Jede Person nimmt einen konkreten Interviewplan und eine Zielzahl an Gesprächen mit nach Hause.
/ IN DER ZWISCHENWOCHE
Gespräche führen, Reaktionen sammeln
In den Tagen zwischen den beiden Terminen führt jede Person ihre Interviews eigenständig durch. Ein kurzer schriftlicher Leitfaden begleitet dabei: Wie reagierst du, wenn jemand ausweicht? Wie hältst du Antworten fest, ohne sie zu verfälschen?
Bei Unklarheiten steht ein gemeinsamer Chat mit der Gruppe zur Verfügung, in dem kurze Fragen zwischen den Terminen besprochen werden können.
/ AM ZWEITEN SAMSTAG
Vormittag zwei: Auswerten und entscheiden
Rohdaten sortieren
Antworten aus den Interviews werden nach Mustern geordnet: wiederkehrende Probleme, klare Ablehnung, echtes Interesse.
Wartelisten-Ergebnis einordnen
Wie viele Anmeldungen kamen zusammen, über welchen Kanal, und was das über das ursprüngliche Versprechen aussagt.
Peer-Feedback in Kleingruppen
Je drei bis vier Personen tauschen Ergebnisse aus und stellen sich gegenseitig kritische Rückfragen zur Interpretation.
Entscheidung dokumentieren
Jede Person hält schriftlich fest: weitermachen, anpassen oder das Konzept in eine andere Richtung drehen, mit Begründung.
Abschluss und offene Fragen
Gemeinsamer Abschluss mit Raum für Fragen zu möglichen nächsten Schritten außerhalb des Workshops.
/ RAHMENDATEN
Organisatorisches auf einen Blick
Gruppengröße
Bewusst klein gehalten, damit jede Idee im Peer-Feedback wirklich besprochen werden kann.
Ort
Workshopraum in der Friedenstraße 8 in Berlin, gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Zeitrahmen
Zwei Samstage vormittags, jeweils rund dreieinhalb Stunden inklusive Pause.
Mitzubringen
Ein Laptop, eine erste Idee und die Bereitschaft, sie auch infrage zu stellen.