Fragen stellen, die ehrliche Antworten liefern
Die meisten Interviews scheitern nicht an schlechten Ideen, sondern an schlechten Fragen. Wir üben Gesprächsführung, die Zustimmung aus Höflichkeit von echtem Interesse unterscheidet.
WORKSHOP · ZWEI SAMSTAGVORMITTAGE · BERLIN
Ein Workshop für Gründerinnen und Gründer, die ihre Geschäftsidee an echten Kunden prüfen wollen, statt sie in einem Businessplan zu verstecken. Zwei Samstagvormittage, feste Gruppe, ehrliches Peer-Feedback.
/ 01 — DER MOMENT DAVOR
So beschreiben viele Teilnehmende den Punkt, an dem sie zu uns kommen. Die Idee fühlt sich richtig an, die Tabelle mit den Umsatzprognosen ist fertig, der Businessplan hat vierzig Seiten. Nur eine Frage bleibt offen: Würde tatsächlich jemand dafür bezahlen?
Ein Businessplan kann diese Frage nicht beantworten. Er beschreibt eine Zukunft, die noch niemand geprüft hat. Lean-Validation dreht die Reihenfolge um: erst mit echten Menschen sprechen, dann investieren. Nicht als Ersatz für Planung, sondern als Test davor.
Genau dort setzt dieser Workshop an. Zwei Samstagvormittage, in denen du deine Annahmen an echten Gesprächen misst, bevor du deinen Job, deine Ersparnisse oder deine Zeit endgültig bindest.
/ 02 — VIER BAUSTEINE
Die meisten Interviews scheitern nicht an schlechten Ideen, sondern an schlechten Fragen. Wir üben Gesprächsführung, die Zustimmung aus Höflichkeit von echtem Interesse unterscheidet.
Statt Marktanalysen aus dem Lehrbuch: kleine, wiederholbare Experimente mit realen Personen aus deiner Zielgruppe.
Eine einfache Seite, eine klare Formulierung, ein Anmeldeformular. So entsteht ein erstes Signal, ohne dass ein Produkt gebaut werden muss.
Am Ende steht keine Note und kein Urteil von außen, sondern eine strukturierte Auswertung deiner eigenen Daten: weitermachen, anpassen oder das Konzept drehen.
/ 03 — MITNAHME
Formuliert, getestet und einmal von der Gruppe zerpflückt. Fragen, die nicht in soziale Erwünschtheit abrutschen.
Kein Mockup, keine Fantasiezahlen. Namen und E-Mail-Adressen von Menschen, die tatsächlich Interesse gezeigt haben.
Ein einfaches Schema, um zwischen Höflichkeitsfloskeln, echtem Schmerzpunkt und Kaufbereitschaft zu unterscheiden.
Schriftlich festgehalten: Was für ein Weitermachen spricht, was für einen Kurswechsel und welche Annahme sich als falsch erwiesen hat.
/ 04 — ZWEI HERANGEHENSWEISEN
Beide Ansätze haben ihre Berechtigung an unterschiedlichen Stellen im Gründungsprozess. Der Workshop konzentriert sich bewusst auf den zweiten Ansatz, bevor größere Entscheidungen anstehen.
/ 05 — BEISPIELHAFTE SITUATIONEN
Die folgenden Beispiele sind verallgemeinerte, typische Konstellationen, die im Workshop besprochen werden. Sie beschreiben keine konkreten Einzelpersonen.
/ 06 — FORMAT
Der Workshop findet an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen statt, jeweils vormittags. Zwischen den beiden Terminen liegt eine Woche, in der jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die besprochenen Interviews tatsächlich führt.
Am zweiten Samstag werden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet. Peer-Feedback bedeutet: Die Gruppe hört sich gegenseitig zu, stellt Rückfragen und hilft, blinde Flecken in der eigenen Interpretation zu erkennen.
Detaillierten Ablauf ansehen
/ 07 — ZIELGRUPPE
Angesprochen sind Menschen in einem festen Angestelltenverhältnis, die über eine Gründung nachdenken, aber ihre Idee zuerst prüfen möchten, bevor sie den Job aufgeben. Ebenso richtet sich das Format an Personen, die bereits ein Nebenprojekt betreiben und wissen wollen, ob daraus mehr werden kann.